Projektwettbewerb im selektiven Verfahren gestartet
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Die geplante Erweiterung der Sport- und Freizeitanlage Looren tritt in eine neue Phase: Zurzeit läuft das Auswahlverfahren für die Planungsteams, die am Projektwettbewerb teilnehmen können.
Der Gemeinderat will die Sport- und Freizeitanlage auf der Looren für verschiedene gebundene und ungebundene Sport- und Freizeitaktivitäten, kulturelle Anlässe sowie als Begegnungsort für alle Generationen weiterentwickeln. Die Gemeindeversammlung hat hierfür im Dezember 2025 einen Wettbewerbs- und Projektierungskredit von 1,45 Millionen Franken gesprochen.
Start des Projektwettbewerbs
Seit Anfang April läuft der anonyme, einstufige Projektwettbewerb im selektiven Verfahren. Er wird von der Suter von Känel Wild Planer und Architekten AG (SKW), Zürich, im Auftrag der Gemeinde Maur durchgeführt. SKW hat gemeinsam mit der Gemeinde sowie Vertreterinnen und Vertretern von Schule, Vereinen und Interessengruppen bereits den Masterplan erarbeitet, der als Basis für den Projektwettbewerb dient.
Auswahl geeigneter Planungsteams
Der erste Schritt im Prozess ist eine sogenannte Präqualifikation, in der interessierte Planungsteams sich bewerben und unter anderem anhand von Referenzobjekten ihre Qualifikation belegen können. Eine Jury wählt sodann vor den Sommerferien maximal zehn geeignete Teams aus, die im zweiten Schritt ihre Wettbewerbsbeiträge entwickeln und einreichen können. Ziel ist, bis Ende Jahr ein Siegerprojekt zu küren, das ab 2027 zu einer abstimmungsreifen Vorlage ausgearbeitet werden soll.
Die relevanten Ausschreibungsunterlagen mit allen Details sind auf der Plattform für das öffentliche Beschaffungswesen (www.simap.ch) aufgeschaltet. Informationen zur Vorgeschichte finden sich unter Sport / Freizeit / Kultur.
Gemeinde Maur
Abteilung Liegenschaften
Nächste Etappen: BSG, Bachrevitalisierung und Kunstrasen klein
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Mit den Bauarbeiten auf der Looren geht es im Jahr 2026 weiter vorwärts. Im Fokus stehen der Rohbau des Bevölkerungsschutzgebäudes, die Bachrevitalisierung von Rausen- und Haldenbach sowie das kleine Kunstrasenspielfeld.
Nachdem die Dezember-Gemeindeversammlung einen Kredit von 1,73 Millionen Franken für einen «Kunstrasen klein» bewilligt hat, wird dieses Projekt im Jahr 2026 umgehend verwirklicht. Die Ausführungsplanung läuft auf Hochtouren und die Bauarbeiten beginnen Mitte Jahr. Ab circa Ende Juni steht das Spielfeld deshalb vorübergehend nicht mehr zur Verfügung. Mit dem «Kunstrasen klein» entsteht eine wetterunabhängige, intensiver nutzbare Sportrasenfläche neben dem BSG, die ganzjährig flexibel bespielbar ist. Sobald sich der Untergrund gesetzt hat, wird der kleine Kunstrasen voraussichtlich Anfang 2027 an die Nutzer übergeben.
Start Bachrevitalisierung im Frühjahr
Konkret wird dieses Jahr auch die Revitalisierung der eingedolten Bäche: Der Rausen- und der Haldenbach werden offengelegt, um sie als naturnahe Fliessgewässer mit ihren charakteristischen Tier- und Pflanzenarten wiederherzustellen. Diese Bachfreilegung muss aufgrund des Gewässerschutzgesetzes als Teilprojekt zum Projekt Bevölkerungsschutzgebäude umgesetzt werden. In einem ersten Schritt erfolgt aktuell die Baustelleninstallation. Je nach Wetter wird dann ab etwa Anfang März zuerst der Bach zwischen Jugendhaus und Tennisplätzen freigelegt. Sobald dies abgeschlossen ist, verschiebt sich der Schwerpunkt gegen Ende Jahr darauf, den Rausenbach an der Grenze zwischen dem Areal des Tennisclubs und dem Schulhaus Ost bzw. dem neuen «Kunstrasen klein» zu revitalisieren.
Rohbau Bevölkerungsschutzgebäude
Sobald beim Bevölkerungsschutzgebäude die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sind, beginnt als nächster Schritt der Rohbau. Hierfür wird am 16. Februar der Baukran aufgestellt, weshalb an diesem Tag kurzzeitige Behinderungen auf der Loorenstrasse möglich sind. Ab etwa Mitte Jahr ist vorgesehen, mit den Holzbauarbeiten weiterzufahren. Die Bauarbeiten erfolgen in enger Koordination mit der Umsetzung des kleinen Kunstrasens, um Synergien zu nutzen.
Ab Mitte Mai ist zudem geplant, das Trottoir entlang der Loorenstrasse mit einem Grünstreifen neu zu erstellen. Der Zugang zum Loorenareal ist jederzeit von der Aeschstrasse her sichergestellt.
Baustellenübersichtsplan
Einen Übersichtsplan über die verschiedenen Projekte finden Sie auf der Startseite www.looren.info.
Projektwettbewerb Erweiterung Sport- und Freizeitanlage Looren
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Für die Umsetzung des Masterplans Sport und Freizeit möchte der Gemeinderat einen Projektwettbewerb durchführen und auf dieser Basis ein abstimmungsreifes Projekt erarbeiten. Über einen entsprechenden Wettbewerbs- und Projektierungskredit von 1,45 Millionen Franken befindet die Dezember-Gemeindeversammlung.
Für die Erweiterung der Sport- und Freizeitanlage Looren hat die Gemeinde Maur unter Einbezug von Vereinsvertretern, der IG Sport, der Schule Maur und Vertretern der Jugend- und Seniorenarbeit einen Masterplan erarbeitet und Ende 2024 verabschiedet. Der Masterplan steht sinnbildlich für ein generationenübergreifendes Miteinander und schafft vielfältige Räume für Bewegung, Begegnung, Bildung, Politik und Kultur. Geplant sind unter anderem ein Synergiegebäude, das als Aula, Vereinshaus und Ort für politische Versammlungen und kulturelle Veranstaltungen dient – und somit als Ersatz für die heutigen Räume im Loorensaalgebäude. Weiter soll eine historische Stahlhalle (Polynormhalle) ein drittes Leben im Sinne der Kreislaufwirtschaft erhalten und einen witterungsgeschützten Treffpunkt für alle Outdoor-Sportarten auf der Anlage bieten. Ergänzt wird das Angebot durch ein zusätzliches Kunstrasenspielfeld und weitere Anlagen für ungebundene Sportangebote, die allen Vereinen, der Schule und der breiten Bevölkerung zugutekommen. Der vollständige Masterplan ist unter "Sport und Freizeit" einsehbar
Optimale Lösung finden
Um den Masterplan zu konkretisieren, soll in einem nächsten Schritt ein Projektwettbewerb stattfinden. Dabei reichen mehrere Architekturbüros oder Planungsteams ihre Entwürfe ein, die von einer unabhängigen Jury beurteilt werden. Ziel ist, aus den Vorschlägen die gesamthaft beste Lösung auszuwählen. Ausgehend vom Siegerprojekt wir dann ein abstimmungsreifes Bauprojekt ausgearbeitet.
Umsetzung frühestens ab 2028
Stimmt die Gemeindeversammlung im Dezember dem Kredit von 1,45 Millionen Franken zu, soll der Projektwettbewerb 2026 stattfinden. Über ein konkretes Bauprojekt könnten die Stimmberechtigten dann 2027 nochmals an der Urne befinden. Im Idealfall – wenn keine Einsprachen eingehen und bei einem positiven Entscheid an der Urne – ist die Erweiterung der Sport- und Freizeitanlage Looren frühestens ab 2028 realistisch. Ziel ist gemäss den Legislaturzielen des Gemeinderats ein lebendiges Zentrum für Freizeit, Sport, Bildung und Kultur, das allen Generationen auf dem Areal einen Platz bietet und die Gemeinschaft in Maur langfristig stärkt.
Gemeinderat Maur

Sport- und Freizeitanlage Looren – Projekt für kleines Kunstrasenspielfeld steht
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Der Gemeinderat hat ein Projekt für ein kleines Kunstrasenspielfeld neben dem neuen Bevölkerungsschutzgebäude verabschiedet. Der notwendige Kredit von 1,725 Millionen Franken wird der Dezember-Gemeindeversammlung vorgelegt.
Auf der Schul- und Sportanlage Looren bestehen heute zwei Naturrasenspielfelder. Da deren Nutzung wetterabhängig ist, führt dies regelmässig zu Einschränkungen im Aussensportunterricht und bei den Trainingseinheiten der Vereine. Das kleine Rasenspielfeld neben dem neuen Bevölkerungsschutzgebäude soll deshalb zu einem Kunstrasen umgewandelt werden, der eine wetterunabhängige, intensiver nutzbare Spielfläche bietet.
Flexibel nutzbares Spielfeld
Bereits vor der Abstimmung zum neuen Bevölkerungsschutzgebäude wurde mit der Schule Maur und den Sportvereinen vereinbart, dass neben dem Neubau ein verkleinertes Rasenspielfeld bestehen bleiben soll, auf dem weiterhin Meisterschaftsspiele der D- und E-Junioren möglich sind. Das nun geplante Kunstrasenspielfeld erfüllt diese Vereinbarung. Der Kunstrasen lässt sich zudem ganzjährig als ein grosses oder zwei kleine Spielfelder flexibel für Trainings nutzen. Dadurch wird das grosse Naturrasenspielfeld auf der Anlage entlastet.
Umsetzung im Jahr 2026
Wenn die Dezember-Gemeindeversammlung dem Kredit von 1,725 Millionen Franken zustimmt, soll das Kunstrasenspielfeld im Jahr 2026 entstehen. Dieser Zeitplan ist auf den Bau des Bevölkerungsschutzgebäudes abgestimmt, sodass die Baustelleninstallation gemeinsam und effizient genutzt werden kann.

Gemeinderat (Zur Originalmeldung auf www.maur.ch)
