Baustellenluft statt Schulbank: ein Einblick in Bauberufe
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Vor den Sommerferien konnten Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Looren Baustellenluft schnuppern. Ziel war, ihr Interesse für Bauberufe zu wecken – und zwar direkt auf der Baustelle für das neue Bevölkerungsschutzgebäude.
Statt nur vom Schulzimmerfenster auf die Baustelle zu schauen, durften rund 60 interessierte Jugendliche der Sekundarschule Looren in der letzten Woche vor den Sommerferien auf der Baustelle des Bevölkerungsschutzgebäudes (BSG) in verschiedene Bauberufe hineinschnuppern.
Die Gemeinde hat gemeinsam mit dem Projektteam auf Anfrage der Schule diesen Baustellennachmittag gerne ermöglicht, wie Claudia Bodmer-Furrer, Ressortvorsteherin Liegenschaften, betont: «Die Idee hat mich sofort begeistert. Die Baustelle für das BSG liegt direkt neben dem Schulhaus. Das ist eine ideale Gelegenheit, um bei den Jugendlichen das Interesse für die Baubranche zu wecken.» Die Schülerinnen und Schüler erhielten von Fachkräften einen Einblick in die Arbeit auf dem Bau. Damit möchten die Sekundarschule Looren und die Gemeinde aktiv zur Nachwuchsförderung beitragen und dem Fachkräftemangel in der Baubranche entgegenwirken.
Theorie und Praxis auf dem Baustellenrundgang
In Gruppen durchliefen die Jugendlichen auf dem Baustellenrundgang drei Posten – von der Theorie bis zur Praxis. Am ersten Posten drehte sich alles um die Planung: Anhand von Bauplänen, Schnitten und Grundrissen erfuhren sie, wie viel Kopfarbeit in jedem Quadratmeter steckt. Besonders beeindruckt waren die Jugendlichen von den 3D-Visualisierungen.
Bei der zweiten Station ging es ums Einmessen. Die Schülerinnen und Schüler konnten vom Profi sehen, wie die Pläne mithilfe einer Schlagschnur direkt auf den Baustellenboden gelangen. Die Linien auf dem Boden massen sie dann vom Schnittpunkt aus mit dem Messband. Um herauszufinden, ob der 90-Grad-Winkel stimmte, wendeten sie den Satz des Pythagoras direkt auf dem Boden an.
Der dritte Posten war am praxisorientiertesten. Zuerst konnten die Jugendlichen zuschauen, wie ein Maurer mit Mauersteinen und Mörtel eine Wand errichtet. Danach legten sie mit der Maurerkelle selbst Hand an. Konzentriert und mit sichtlicher Freude setzten sie Stein auf Stein. Das Ergebnis prüften sie danach mit einer Wasserwaage, die viele zum ersten Mal in der hielten.
Claudia Bodmer-Furrer kann sich gut vorstellen, einen solchen Nachmittag zu wiederholen: «Sobald in ein paar Monaten der Innenausbau des BSG im Fokus steht, sind wieder andere Berufe im Einsatz, zum Beispiel die Fassadenbauer und verschiedene Haustechnikinstallateure. Das Zusammenbringen von Handwerksbetrieben mit Sekundarschülern, die mitten in der Berufswahl stehen, ist für mich eine klassische Win-win-Situation.» Auch für die Gemeinde ist wichtig, dass in Zukunft genügend Fachkräfte in der Baubranche ausgebildet werden, denn in Maur stehen in den nächsten Jahren weitere wichtige Bauprojekte an, zum Beispiel die Erweiterung der Sport- und Freizeitanlage Looren, wofür zurzeit ein Projektwettbewerb läuft.
Impressionen vom Baustellentag
Bevölkerungsschutzgebäude nimmt Gestalt an
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Das neue Bevölkerungsschutzgebäude wächst stetig und die Bachrevitalisierung ist in vollem Gang – ein Überblick über die aktuellen Bauarbeiten auf der Looren.
Anfang Juli fiel der Startschuss für den «Kunstrasen klein» auf der Sport- und Freizeitanlage Looren. Parallel schreiten die Bauarbeiten für das neue Bevölkerungsschutzgebäude und die Bachrevitalisierung voran.
Holzbau nach den Sommerferien
In den vergangenen Wochen hat das neue Bevölkerungsschutzgebäude (BSG) Form angenommen. Der Schwerpunkt lag auf den Betonier- und Schalungsarbeiten, inklusive Decke über dem Erdgeschoss. Der Rohbau ist nun so weit abgeschlossen, dass nach den Sommerferien die Holzbauarbeiten starten können. Ab dann werden Fassaden, Fenster und Tore montiert. Zudem wird beim kleinen Nebengebäude zum BSG weitergearbeitet. Bereits fertiggestellt ist die Stützmauer bei der Loorenstrasse.
Bachrevitalisierung beim Karoweg
Die Bachrevitalisierung beim Jugendhaus wurde vor den Sommerferien planmässig abgeschlossen. Ab Anfang August gehen die Arbeiten beim Karoweg weiter und ab Mitte August erfolgt die Bachfreilegung zwischen dem Schulhaus Ost und dem Areal des Tennisclubs. Dabei wird der Rausenbach wieder an die Oberfläche geholt. Entstehen soll ein naturnaher Bachlauf mit vielfältigen Uferbereichen und einer standorttypischen Bepflanzung, die der lokalen Biodiversität zugutekommt.
Einschränkungen durch Bauarbeiten
Aufgrund der Bachrevitalisierung kann die Durchfahrt über den Karoweg je nach Bauphase zwischenzeitlich eingeschränkt sein. Die Zufahrt zu den Parkplätzen ist über die Aeschstrasse weiterhin möglich. Für Fussgängerinnen und Fussgänger bleibt eine Verbindung zwischen dem Schulareal und dem Tennisclub beziehungsweise der Leichtathletikanlage gewährleistet.
Aktuelle Fotos von der Looren (Stand 8.7.2026)
Projektwettbewerb: Zehn Teams in der nächsten Phase
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Für die geplante Erweiterung der Sport- und Freizeitanlage Looren ist die Präqualifikation abgeschlossen: Aus 25 Bewerbungen wurden zehn Planerteams ausgewählt, die ihre Vorschläge nun ausarbeiten können. Das Siegerprojekt soll Anfang 2027 präsentiert werden.
Anfang April startete der anonyme Projektwettbewerb im selektiven Verfahren für die geplante Erweiterung der Loorenanlage. Der erste Schritt, die sogenannte Präqualifikation, ist inzwischen abgeschlossen. Erfreulicherweise gingen dabei 25 qualitativ hochwertige Bewerbungen von Planerteams ein. Das Beurteilungsgremium hat an einem Jurytag alle Eingaben beurteilt und die zehn besten zum Projektwettbewerb eingeladen, darunter auch ein junges Nachwuchsbüro.
Siegerprojekt bis Anfang 2027
Die ausgewählten Teams haben nun Zeit, ihre Wettbewerbsbeiträge auszuarbeiten. Anschliessend wird die Jury ein Siegerteam küren. Das Siegerprojekt soll Anfang 2027 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ziel des Wettbewerbs ist, ein passendes Projekt zu finden, um die Sport- und Freizeitanlage auf der Looren für verschiedene gebundene und ungebundene Sport- und Freizeitaktivitäten, kulturelle Anlässe sowie als Begegnungsort für alle Generationen weiterzuentwickeln.
In die Wettbewerbsvorgaben eingeflossen sind auch Anliegen der künftigen Nutzerinnen und Nutzer, beispielsweise dass der neue Kunstrasen für die Umsetzung priorisiert werden soll. Ebenso zwingend ist die Vorgabe, dass sich das Kostenziel von 16 Millionen Franken (±20%) bei der Projektumsetzung einhalten lässt.
Der aktuelle Zeitplan sieht vor, aus dem Siegerprojekt im Jahr 2027 ein abstimmungsreifes Bauprojekt zu erarbeiten und den Stimmberechtigten 2028 an einer Urnenabstimmung zu unterbreiten.
Die ausgewählten Teilnehmer für den Projektwettbewerb wurden auf der Plattform für das öffentliche Beschaffungswesen (www.simap.ch) publiziert. Der Jurybericht mit den wichtigsten Informationen zur Präqualifikation können Sie zudem hier herunterladen:
Jurybericht zur Präqualifikation Projektwettbewerb (PDF, 6.5 MB)
Abteilung Liegenschaften
Baustart für kleines Kunstrasenfeld
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Anfang Juli starten auf der Loorenanlage die Bauarbeiten für den «Kunstrasen klein» zwischen Bevölkerungsschutzgebäude und Schulhaus Ost.
Im Dezember hat die Gemeindeversammlung einen Kredit von 1,73 Millionen Franken für einen «Kunstrasen klein» auf der Loorenanlage bewilligt. Das Projekt ist nun ausführungsreif und wird ab Anfang Juli umgesetzt. Um das heutige Naturrasenspielfeld in einen Kunstrasen umzuwandeln, wird in einem ersten Schritt der Oberboden abgetragen. Die Hauptarbeiten starten anschliessend ab Mitte August. Dabei wird zuerst die Tragschicht eingebaut und danach der eigentliche Kunstrasen aufgebaut respektive verlegt.
Nachdem die Kunstrasenarbeiten abgeschlossen sind, bleibt der Platz gesperrt, bis Markierungs- und periphere Arbeiten abgeschlossen sind. Voraussichtlich Anfang 2027 kann der neue «Kunstrasen klein» an die Nutzenden übergeben werden.
Ganzjährig nutzbare Spielfläche
Mit dem «Kunstrasen klein» entsteht eine wetterunabhängige, intensiver nutzbare Sportrasenfläche neben dem Bevölkerungsschutzgebäude, die ganzjährig flexibel bespielbar ist. Das Spielfeld kann sowohl von der Schule für Aussensporteinheiten als auch von den Vereinen für Trainings genutzt werden. Die Platzgrösse ermöglicht zudem Meisterschaftsspiele der D- und E-Junioren des FC Maur.
Abteilung Liegenschaften

Projektwettbewerb im selektiven Verfahren gestartet
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Die geplante Erweiterung der Sport- und Freizeitanlage Looren tritt in eine neue Phase: Zurzeit läuft das Auswahlverfahren für die Planungsteams, die am Projektwettbewerb teilnehmen können.
Der Gemeinderat will die Sport- und Freizeitanlage auf der Looren für verschiedene gebundene und ungebundene Sport- und Freizeitaktivitäten, kulturelle Anlässe sowie als Begegnungsort für alle Generationen weiterentwickeln. Die Gemeindeversammlung hat hierfür im Dezember 2025 einen Wettbewerbs- und Projektierungskredit von 1,45 Millionen Franken gesprochen.
Start des Projektwettbewerbs
Seit Anfang April läuft der anonyme, einstufige Projektwettbewerb im selektiven Verfahren. Er wird von der Suter von Känel Wild Planer und Architekten AG (SKW), Zürich, im Auftrag der Gemeinde Maur durchgeführt. SKW hat gemeinsam mit der Gemeinde sowie Vertreterinnen und Vertretern von Schule, Vereinen und Interessengruppen bereits den Masterplan erarbeitet, der als Basis für den Projektwettbewerb dient.
Auswahl geeigneter Planungsteams
Der erste Schritt im Prozess ist eine sogenannte Präqualifikation, in der interessierte Planungsteams sich bewerben und unter anderem anhand von Referenzobjekten ihre Qualifikation belegen können. Eine Jury wählt sodann vor den Sommerferien maximal zehn geeignete Teams aus, die im zweiten Schritt ihre Wettbewerbsbeiträge entwickeln und einreichen können. Ziel ist, bis Ende Jahr ein Siegerprojekt zu küren, das ab 2027 zu einer abstimmungsreifen Vorlage ausgearbeitet werden soll.
Die relevanten Ausschreibungsunterlagen mit allen Details sind auf der Plattform für das öffentliche Beschaffungswesen (www.simap.ch) aufgeschaltet. Informationen zur Vorgeschichte finden sich unter Sport / Freizeit / Kultur.
Gemeinde Maur
Abteilung Liegenschaften
