04.08.2017: Massnahmen zur besseren Bespielbarkeit der Fussballplätze auf der Looren

Der Gemeinderat will die Spielmöglichkeiten für die Sportvereine innerhalb der vom Souverän vorgegebenen Rahmenbedingungen verbessern. Im Ausführungsprojekt Looren wird die unterhalb des Neubaus und der Dreifachturnhalle liegende Spielwiese erheblich vergrössert. Als zweite Massnahme und gesondertes Projekt soll das bestehende Rasenfeld des Leichtathletik-/Fussballplatzes saniert und zu einem Allwetterplatz aufgerüstet werden.

Nachdem der Souverän den Bau eines neuen Kunstrasen-Fussballplatzes („Modul C“ des Generationenprojekts Looren) im vergangenen Herbst klar abgelehnt hat, suchte der Gemeinderat nach Möglichkeiten, die Situation für die Sportvereine zu verbessern. So wird beim bewilligten Modul A in der Ausführungsplanung eine Anpassung bei der Spielwiese unterhalb der Dreifachturnhalle vorgenommen. Durch eine Verkleinerung des Hartplatzes und das Absenken der restlichen Flächen auf das gleiche Niveau entsteht ein Rasenfeld von 45 x 115 Meter Fläche. Das Spielfeld wird mit einer Drainage versehen, damit eine intensivere Nutzung ermöglicht wird. Zudem werden eine neue Beleuchtungs- und Lautsprecheranlage erstellt. Diese Massnahmen können innerhalb des bewilligten Baukredits ausgeführt werden und stehen in keinem Konflikt zum Modul Sicherheit, welches in absehbarer Zukunft erneut geprüft werden soll.

Der Gemeinderat hat zudem einen Projektierungskredit von CHF 63‘000.00 für die Sanierung und Aufwertung des Rasenfelds auf dem bestehenden Sportplatz bewilligt. Der Auftrag wurde an die Dahinden Heim Architekten AG vergeben, welche mit der Situation bestens vertraut sind. Vorgesehen ist ein Allwetterplatz mit Naturrasen, der eine um etwa 30–35 Prozent höhere Nutzbarkeit ermöglicht. Als Variante soll auch der Einbau eines Kunstrasens geprüft werden, damit die Vor- und Nachteile mit den Sportvereinen diskutiert werden können. Der Entscheid über die Sanierung des Sportplatzes liegt bei der Gemeindeversammlung. Ein entsprechender Baukredit soll der Gemeindeversammlung im Juni 2018 vorgelegt werden. Das Ziel ist es, die Sanierung in den Bauablauf des Loorenprojekts einzubinden und Anfang 2019 auszuführen.

(Verhandlungsbericht Gemeinderat Maur vom 4.8.2017)

20.01.2017: Reduziertes Bauprojekt für die Loorenanlage

Der Gemeinderat hat entsprechend dem an der Urne bewilligten Baukredit das Ausführungsprojekt für das Modul A mit Kostenvoranschlag von CHF 39,25 Mio. genehmigt. Das Baubewilligungsverfahren wurde eingeleitet.

Modul A neu

In der Urnenabstimmung vom 25. September 2016 haben die Maurmer Stimmberechtigten den Baukredit von CHF 41,4 Mio. für das Modul A (Schule/Kultur) angenommen; die Module B (Werke/Sicherheit) und C (Vereine Sport) wurden abgelehnt. Dieses Ergebnis machte eine Bereinigung der Schnittstellen des gutgeheissenen Moduls zu den anderen Projektteilen nötig. Die Baukommission und die Architekten haben das Bauprojekt überarbeitet und in folgenden Bereichen Anpassungen vorgenommen:

  • Die Sportwiese unterhalb der Schulhäuser wird auf der ganzen Länge abgesenkt. Damit entsteht eine durchgehende Rasenfläche zwischen der Zufahrt Loorenstrasse und dem Hartplatz. Das Rasenfeld von 54 m x 115 m Fläche mit neuer Beleuchtung und Lautsprecheranlage verbessert die Nutzungsmöglichkeiten für Sportvereine und Schule.
  • Auf eine Absenkung des Karowegs, die nach dem Wegfall von Vereinshaus und neuem Kunstrasenfeld keinen Sinn macht, wird verzichtet. Ein neuer Kinderspielplatz ist weiterhin im Projekt enthalten.
  • Die Auslegung der Energiezentrale wird reduziert. Die errechnete Leistungsreserve ermöglicht jedoch eine Beheizung des neuen Feuerwehrgebäudes, wenn dieses zu einem späteren Zeitpunkt realisiert wird.
  • Die im Projektmodul B enthaltene Umgebungsmauer zwischen Sporthalle und Loorenstrasse sowie entlang der Loorenstrasse wird als Teil des Hochwasserschutzes gebaut.

Der Kostenvoranschlag stimmt mit der vom Souverän bewilligten Kreditsumme (CHF 39,25 Mio. nach Abzug des Projektierungskreditanteils von CHF 2,15 Mio. für das Modul A) überein. Darin enthalten ist eine Reserveposition von CHF 1,79 Mio. oder 4,6%. Die Baueingabe ist inzwischen erfolgt und das Bauprojekt wird demnächst öffentlich ausgeschrieben.

(Quelle: Verhandlungsbericht Gemeinderat Maur vom 20.1.2017)

25.09.2016: Resultate Urnenabstimmung

An der Urnenabstimmung vom 25. September 2016 über das Generationenprojekt Looren wurde das Modul Schule/Kultur mit 58% Ja-Stimmen angenommen; die weiteren Module wurden klar abgelehnt, das Modul B (Werke/Sicherheit) mit 57% Nein-Stimmen, das Modul C1 (Sportplatz ohne Vereinshaus) mit 63% Nein-Stimmen und das Modul C2 (Variante mit Vereinshaus) mit 70% Nein-Stimmen.
 
Die detaillierten Resultate finden Sie auf der Website der Gemeinde Maur.

16.09.2016: Urnenabstimmung vom 25. September 2016

In den vergangenen Monaten hat der Gemeinderat ausführlich über das Generationenprojekt Looren informiert. Am 25. September 2016 steht nun die Urnenabstimmung über dieses wegweisende Vorhaben für die Gemeinde Maur an. Die wichtigsten Eckpunkte des Projekts sind hier für alle Kurzentschlossenen noch einmal zusammengefasst.

Mit dem Generationenprojekt Looren soll die Loorenanlage aufgrund der ausgewiesenen Bedürfnisse und aktuellen Anforderungen als zeitgemässe Infrastruktur für Bildung, Sicherheit, Umwelt, Sport und Freizeit der Gemeinde Maur weiterentwickelt werden. Der Gemeinderat ist überzeugt, den Stimmberechtigten ein durchdachtes und finanziell verkraftbares Projekt vorzulegen, das sich aus der Zukunftskonferenz 2011 entwickelt hat und in Zusammenarbeit mit den Nutzern erarbeitet wurde. Vom Projekt profitieren nicht nur die heutigen Einwohnerinnen und Einwohner, sondern auch kommende Generationen.

Symbolbild Urnenzettel

Zukunftsorientierte Schulinfrastruktur

In Abstimmungsvorlage A des Generationenprojekts Looren sind eine grundlegende Erneuerung der Schulhäuser sowie ein neuer Schulhaustrakt mit Turnhalle geplant. Die Bedürfnisse von Sekundarschule mit integriertem Mittagstisch und Kultur werden damit langfristig abgedeckt. Loorensaal und Mehrzweckhalle (Dreifachturnhalle) werden zudem energetisch saniert. Dieses Modul Schule/Kultur schlägt mit CHF 41,405 Mio. zu Buche und ist das Kernstück des Projekts. An die dabei erstellte technische Infrastruktur (Energie und Haustechnik) werden später auch die Projektmodule Vereine/Sport und Werke/Sicherheit angeschlossen.

Zentraler Stützpunkt für Feuerwehr

Feuerwehr und Zivilschutz erhalten einen zentral gelegenen Stützpunkt. Dies ist dringend notwendig, da die heutige Infrastruktur auf dem ganzen Maurmer Gemeindegebiet verstreut ist und nicht mehr den Anforderungen entspricht. Sinnvoll ist ein neuer Stützpunkt auch, da eine Fusion oder Regionalisierung mit anderen Feuerwehren nicht zur Diskussion steht. Die vorgeschriebenen Einsatzzeiten wären bei einer Vergrösserung des Einsatzgebiets nicht gewährleistet. Weiter ist in dieser Vorlage B des Generationenprojekts Looren (Kosten: CHF 10,050 Mio.) eine gut erschlossene Altstoffsammelstelle vorgesehen, die eine effiziente Entsorgung von Wertstoffen ermöglicht.

Kunstrasenfeld und Vereinshaus

Für die Sportvereine wird ein neues Kunstrasenspielfeld erstellt, da die bestehende Anlage übernutzt ist und von verschiedenen Vereinen und Individualsportlern geteilt werden muss (Vorlage C1, Kosten: CHF 7,640 Mio.). Dieses zweite Grossfeld mit Kunstrasen führt zu einer Entlastung der Infrastruktur und in der Übergangs- und Winterzeit wird der Bedarf für die Sporthallenbelegungen kleiner. Das kommt allen Sportvereinen zugute. Optional ist ein Vereinshaus mit Garderobengebäude für CHF 2,9 Mio. vorgesehen (Vorlage C2, Kosten: CHF 10,540 Mio.).

Sinnvolle Finanzierung ohne Etappierung

Die Gemeinde Maur geht mit dem Generationenprojekt Looren keine finanziellen Risiken ein. Die Finanzplanung hat gezeigt, dass der langfristige Investitionsbedarf der Gemeinde ohne Steuererhöhung verkraftet werden kann. Das Projekt soll mit bestehenden Reserven, Landverkäufen, der Aufnahme von Darlehen und über den Cashflow finanziert werden. Eine Etappierung des Projekts über mehrere Jahre ist nicht sinnvoll, denn das Kapital- und Zinsumfeld ist ausserordentlich günstig. Zeitpunkt und Marktumfeld sind ideal, um die Loorenanlage jetzt gesamtheitlich zu entwickeln. „Pflästerlipolitik“ und Etappierungen würden langfristig eine deutlich höhere Finanzlast für die Gemeinde bedeuten.

Gemeinderat empfiehlt Annahme

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die Loorenanlage bei einer Zustimmung der Stimmberechtigten zu allen Modulen des Generationenprojekts für die Zukunft gerüstet ist – und dies ohne finanzielles Abenteuer für die Gemeinde Maur. Er empfiehlt den Stimmberechtigten deshalb ein 3-faches Ja und bei der Stichfrage die Variante C1 (Kunstrasenspielfeld ohne Vereinshaus). Alle wichtigen Informationen zum Generationenprojekt Looren sind verfügbar auf der Projektwebsite www.looren.info und in der Abstimmungsweisung, die allen Stimmberechtigten per Post zugestellt wurde.

Dieser Beitrag zum Generationenprojekt Looren wurde am 16.09.2016 in der Maurmer Post publiziert. Die Kosten des Projekts können sich im Laufe der Planung verändern. Die aktuelle Übersicht zu den Kosten finden Sie unter Weitere Informationen > Kosten.

02.09.2016: Ab 2020 keine Subventionen mehr für Feuerwehrgebäude

Die Gebäudeversicherung hat am 25. August 2016 die Vorlage für eine Anpassung von Rechtsgrundlagen im Bereich des Brandschutzes in die Vernehmlassung geschickt. Ein wichtiger Punkt betrifft die Abschaffung der bisherigen Subventionen an Feuerwehrbauten. Für Maur bedeutet dies, dass im Falle einer Ablehnung des Moduls B an der Urnenabstimmung vom 25. September 2016 über das Generationenprojekt Looren auf einen Subventionsbetrag von rund CHF 0,6 Mio. verzichtet werden müsste.

Die revidierten Vorschriften sollen auf den 1. Januar 2018 in Kraft treten. Subventionsgesuche für neue Bauten können noch bis Ende 2019 eingereicht werden, damit sie nach altem Recht behandelt werden. Gemäss § 4 der geltenden Verordnung über die Subventionen der Gebäudeversicherungsanstalt an den Brandschutz werden die anrechenbaren Baukosten mit 10% subventioniert.

Sofern der Baukredit für das Modul Werke/Sicherheit mit neuem Feuerwehrgebäude bewilligt wird, kann verbindlich mit einer Subvention gerechnet werden. Nach den Berechnungen der Planer beläuft sich die Subvention auf rund CHF 600‘000.00. Die übliche Auflage, wonach ein Gebäude innert fünf Jahren realisiert sein muss, kann gemäss Terminplan eingehalten werden.

Fahrzeuge der Feuerwehr Maur

Die Feuerwehr Maur kann bei der kantonalen Gebäudeversicherung im kommenden Frühjahr ein Occasions-Tanklöschfahrzeug erwerben, welches bis dahin als Kursfahrzeug im Einsatz steht. Der Netto-Kaufpreis beläuft sich auf CHF 136‘000.00. Mit den nötigen Anpassungsarbeiten und Ausrüstungen für die Bedürfnisse der Ortsfeuerwehr betragen die Gesamtkosten CHF 217‘000.00. Der Gemeinderat bewilligte den Kredit für diesen kostengünstigen Ersatz des 27-jährigen Tanklöschfahrzeugs für das kommende Jahr. Der Verzicht auf die Anschaffung eines fabrikneuen Fahrzeugs hat zudem den Vorteil, dass es im bestehenden Feuerwehrdepot garagiert werden kann, ohne dass am Gebäude Änderungen vorgenommen werden müssen. Am Fahrzeug selber ist eine Anpassung bei der Federung nötig, damit die Einfahrt gewährleistet ist. Für ein neues Fahrzeug wäre die Erstellung eines Garagenprovisoriums unumgänglich.

Dieser Verhandlungsbericht des Gemeinderats Maur wurde am 02.09.2016 in der Maurmer Post publiziert. Die Kosten des Projekts können sich im Laufe der Planung verändern. Die aktuelle Übersicht zu den Kosten finden Sie unter Weitere Informationen > Kosten.