Archiv zum Generationenprojekt Looren

An der Urnenabstimmung vom 25. September 2016 über das Generationenprojekt Looren wurde das Modul Schule/Kultur mit 58% Ja-Stimmen angenommen; die weiteren Module wurden klar abgelehnt, das Modul B (Werke/Sicherheit) mit 57% Nein-Stimmen, das Modul C1 (Sportplatz ohne Vereinshaus) mit 63% Nein-Stimmen und das Modul C2 (Variante mit Vereinshaus) mit 70% Nein-Stimmen. Im Archiv finden Sie alle Informationen, die im Vorfeld der Abstimmung publiziert wurden. Informationen zum aktuellen, reduzierten Bauprojekt sind auf der Hauptseite ersichtlich.

Projektmodul A: Schule/Kultur

Im Rahmen des Projektmoduls Schule/Kultur erfolgt der Neubau des Schulhauses Nord, die Sanierung der Schulhäuser Ost und West, des Loorensaals und der Mehrzweckhalle. Für Pläne, Querschnitte und Kosten scrollen Sie bitte nach ganz unten. Eine aktuelle Kostenübersicht zum Gesamtprojekt finden Sie hier.

Schule2 neu

Neubau Schulhaus Nord

Der Neubau wird als Ersatzbau am heutigen Standort der Turnhalle erstellt. Der raumhaltige Gebäudesockel mit neuer Turnhalle und Musikräumen nutzt den Terrainunterschied zwischen dem oberen Pausenhof (Niveau 2) und dem Hartplatz (Niveau 1). Auf beiden Ebenen bestehen Gebäudezugänge, die Erschliessung der neuen Turnhalle ist so konzipiert, dass ein von der Schule unabhängiger Betrieb ermöglicht wird. Im Schulhaus Nord sind die Räume mit „besonderen“ Nutzungen im Schulbetrieb wie Lehrerzimmer und Schulleitung, Handarbeit-, Musik-, Informatik- und Atelierzimmer sowie Sporthalle, Schulküche und Mittagstisch zusammengefasst.

Die Gebäudestruktur ist als Massivbau mit einem regelmässigen Achsraster geplant. Die Stützenreihen und Rippendecken bilden eine skelettartige Tragkonstruktion
welche durch Einbauten, Leichtbauwänden und Deckenbekleidungen ausgefüllt wird und die Anforderung an eine hohe Flexibilität der Raumunterteilung erfüllt.

Als Teil der „Zentrumsbauten“ integriert sich das Schulhaus Nord als massiver Baukörper durch die Verwendung von Kalksteinbetonelemnten als Fassadenmaterial. Dank der horizontalen Betonung der robusten Elemente entsteht trotz der Schwere des gewählten Materials der Eindruck einer gewissen Leichtigkeit im Erscheinungsbild des Gebäudes. Die Fensterelemente in Metall stellen die Verbindung zu den in Leichtmetall verkleideten „Werkgebäuden“ her.

Im Neubau Schulhaus Nord ist die Gebäudetechnikzentrale für das gesamte Areal integriert. Die Versorgung durch die zentral bereitgestellte Wärme, sowie die unterschiedlichen Medien wie Wasser, Strom und Kommunikationsinstallationen werden mittels erdverlegten Leitungen zu den umliegenden Bauten geführt.

Die Gebäudehülle und die haustechnischen Anlagen sind so konzipiert, dass die Anforderungen gemäss Minergie erfüllt werden. Die gewählten Konstruktionen und die Materialien, sowie die künstliche Beleuchtung und die Tageslichtnutzung erfüllen hohe bauökologische Anforderungen.

Sanierung Schulhäuser Ost und West

Die beiden bestehenden Schulhäuser sind in den Jahren 1963 (Schulhaus Ost) und 1970 (Schulhaus West) erstellt worden. In den Jahren 2011/2012 wurden dringende Sanierungsmassnahmen im Bereich Brandschutz und Gebäudetechnik ausgeführt um den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten.

Nach stellenweisen Sanierungen in einzelnen Räumen und im Korridorbereich im Jahr 2011 sollen die übrigen Räume der beiden Gebäude nun umfassend saniert werden. Die im Rahmen des Vorprojekts ausgeführten Abklärungen bezüglich der bestehenden Bausubstanz und der Tragsicherheit ergaben, dass Anpassungen der Gebäudestatik im Bereich der Oberlichtbänder der Klassenzimmer notwendig sind.

Durch das in der Vorprojektphase überarbeitete Raumprogramm kann die ursprüngliche Grundrisskonfiguration erhalten bleiben. Die südlichen Raumschichten werden wieder ausschliesslich als reine Schulzimmer genutzt, da das Lehrerzimmer und der Atelierraum neu im Neubau Schulhaus Nord untergebracht werden können. Durch die Absenkung der Terrainkote des Hartplatzes wird die nordseitige Raumschicht im Sockelgeschoss des Schulhauses Ost raumhoch freigelegt.

Wie der Neubau Nord und der Loorensaal werden auch die beiden Schulhäuser mit einer robusten Betonelementfassade aus Kalksteinbeton bekleidet. Die Elemente müssen selbsttragend ausgebildet werden, da die Statik des Gebäudes keine weitere Belastung erlaubt. Die formale Ausbildung der Elemente wird aus dem strukturellen Ansatz der ursprünglichen Gebäudekonfiguration heraus entwickelt. Zudem werden die Elemente der Südfassade vor den Schulzimmern als „Bris soleil“ genutzt. 

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten werden die Gebäudehüllen energetisch verbessert und die haustechnischen Installationen dem heutigen Stand der Technik entsprechend eingebaut. Zum Erreichen der Minergie Anforderungen ist der Einbau einer kontrollierten Bedarfslüftung vorgesehen. Durch den Einbau eines Personenliftes im Schulhaus Ost wird die Behindertentauglichkeit gewährleistet. Die Schrankeinbauten und die Schulzimmerausstattung wird wo nötig erneuert.

Sanierung Loorensaal

Das Gebäude des Loorensaals weist statische Mängel bezüglich Trag- und Erdbebensicherheit auf. Zurzeit ist die Nutzung des Loorensaals nur mit Einschränkung möglich. Im Jahre 2011 wurden die haustechnischen Installationen und die Bühnentechnik für ca. CHF 2,4 Mio. komplett erneuert. Das Gebäude erfüllt bezüglich Raumangebot und Qualität der Gebäudestruktur weitgehend die vorhandenen Bedürfnisse. Deshalb ist es naheliegend und wirtschaftlich sinnvoll, das Gebäude statisch zu ertüchtigen und die Gebäudehülle den heutigen Anforderungen entsprechend energetisch zu sanieren. 

Die Sanierung des Gebäudes wird genutzt um kleine Anpassungen am Gebäude vornehmen zu können. So wird die Ausrichtung des Hauptzugangs um neunzig Grad gedreht um einen Konflikt mit dem angehobenen Terrain des Schulhofes zu vermeiden. Die Toiletten Räume in der Vorzone beider Sääle werden erneuert. Die Wohnung im Obergeschoss wird mit einem separaten Aussenzugang versehen und ebenfalls erneuert. Eine neue räumliche Qualität entsteht im sog. „Polterkeller“, indem dem Raum ein abgesenkter, direkt zugänglicher Hofraum vorgelagert wird. Dieser mit Sitzstufen versehene Hof kann auch für Aussenveranstaltungen wie Theater- oder Musikaufführungen ideal genutzt werden.

Die neue Gebäudehülle in Kalksteinbetonelementen verleiht dem Gebäude ein der Nutzung entsprechendes, wertiges Gesicht. Auch bei diesem Gebäude wird die formale Ausbildung der Elemente aus dem bestehenden strukturellen Ansatz heraus entwickelt und unterstreicht mit dem neuen Erscheinungsbild den ursprünglichen Konzeptgedanken der Gebäudekonfiguration. Mit den restlichen mit Kalksteinbeton verkleideten Gebäuden bildet das Loorensaal Gebäude das Zentrum der Gesamtanlage.

Sanierung Mehrzweckhalle

Die Mehrzweckhalle wurde im Jahre 1985 erstellt. Die Dachabdichtung des dreissigjährigen Gebäudes ist undicht, die Photovoltaikanlage auf der Dachfläche ist erneuerungsbedürftig und die Fassadenverkleidung entspricht weder wärmedämmtechnisch (6 cm zementgebundenen Holzwolle Platten) noch ästhetisch minimalen heutigen Anforderungen. Da das Gebäude zudem an die neue zentrale Holzschnitzelheizung angeschlossen werden soll und die teilweise veränderte Höhenlage des umgebenden Terrains zu neuen Fassadenanschlüssen führen wird, macht die Neugestaltung der Gebäudehülle zum jetzigen Zeitpunkt besonders Sinn. 

Das Materialisierungskonzept der Mehrzweckhalle soll differenziert ausgebildet werden. Der Garderobentrakt und das zum Schulhaus Nord verbindende Sockelgebäude sollen mit Kalksteinbetonelementen verkleidet werden und stellen so eine Bindung zu den Schulgebäuden her. Demgegenüber soll der eigentlichen Halle den Status als „Werkgebäude“ zugewiesen werden. Wie das Feuerwehrgebäude wird auch die Mehrweckhalle mit einer Streckmetallfassade aus eloxiertem Aluminium verkleidet.

Die statische Struktur, die technischen Installationen und der Innenausbau bleiben unberührt.

Pläne und Querschnitte Schule/Kultur

Pläne und Querschnitte zum Modul Schule/Kultur finden Sie in untenstehenden Visualisierungen oder in folgenden PDF-Dokumenten:

Schulhaus Nord (PDF-Dokument; ca. 0,4 MB)

Schulhäuser Ost und West (PDF-Dokument; ca. 1,2 MB)

Loorensaal (PDF-Dokument; ca. 0,3 MB)

Mehrzweckhalle (PDF-Dokument; ca. 1,5 MB)

Kosten Modul A

Eine Kostenübersicht für das Modul A finden Sie in folgendem PDF-Dokument:

Kostenermittlung Bauprojekt Modul A (PDF-Datei)

  • All
  • Loorensaal
  • Mehrzweckhalle
  • Schulhaus Nord
  • Schulhaus Ost
  • Schulhaus West
  • Visualisierung
    • Visualisierung
    • Visualisierung
    • Visualisierung
  • Schulhaus Ost Querschnitt

    • Schulhaus Ost
  • Schulhaus West Querschnitte

    • Schulhaus West
  • Schulhaus Nord Querschnitte

    • Schulhaus Nord
  • Schulhaus Ost Niveau 3

    • Schulhaus Ost
  • Schulhaus Ost Niveau 2

    • Schulhaus Ost
  • Schulhaus Ost Niveau 1

    • Schulhaus Ost
  • Schulhaus West Niveau 3

    • Schulhaus West
  • Schulhaus West Niveau 2

    • Schulhaus West
  • Schulhaus West Niveau 1

    • Schulhaus West
  • Schulhaus Nord Niveau 3

  • Schulhaus Nord Niveau 2

    • Schulhaus Nord
  • Schulhaus Nord Niveau 1

    • Schulhaus Nord
  • Schulhaus Nord Niveau 0

    • Schulhaus Nord
  • Schulhaus Nord - Ansicht Nord

    • Schulhaus Nord
  • Schulhaus Nord - Ansicht West

    • Schulhaus Nord
  • Schulhaus Nord - Ansicht Ost

    • Schulhaus Nord
  • Mehrzweckhalle Niveau 2

    • Mehrzweckhalle
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